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Warum wird Print vom digitalen Marketing verkannt?

Spannendes Gespräch mit Cross-Media-Pionier Jacob Aizikowitz, dem Gründer von XMPIE

Jahrzehnte lange Erfahrung an vorderster Front. Und nach wie vor auf der Höhe der Zeit. Dies klingt nicht nur nach einem guten Rezept, sondern führt ins Ziel. Der in Haifa, Israel, lebende Jacob Aizikowitz gehört als Gründer von XMPIE zur ersten Garde der Pioniere und Innovatoren für Print im Digitalzeitalter. 

Im Over the Skype-Gespräch mit INKISH D-A-CH erläuterte er seine Beweggründe, warum er nun eine öffentliche Diskussionen startet. 

„Nach Jahrzehnten gibt es immer noch eine weite Kluft zwischen dem Wert von Print wie ihn die Print-Branche sieht und der Wertschätzung von Print in Digital-Szenarien auf der Seite des Unternehmens-Marketings.“ Print werde bei Unternehmen zwar geschätzt, aber weitgehend nur in der traditionellen Form. 

„Print als wichtiges Element von Omnichannel-Szenarien — sprich im Digitaldruck mit variablen Daten hoch-individualisiert hergestellt und als Kampagnenelement dynamisch vernetzt — ist immer noch eine Nische und kein Mainstream“, stellt Jacob Aizikowitz fest. Unternehmen sehnen darum Print in seiner modernen Form nicht als Teil ihrer bereits seit längerem praktizierten Digitalen Kommunikation, die sich auf Email, PURLs, Websites, Social Media, SEO etc. fokussiert.

Der Ansatz bei Gründung von XMPie war schon vor 20 Jahren, ein gemeinsames Rahmenwerk für Print- und Digitalmedien zu schaffen. Und das sei ihm und seinem Team gelungen! Hunderte und tausende XMPie-Anwender rund um den Globus nutzen XMPIe-Technologien, gerade auch im Kontext mit Adobe-Lösungen. Adobe gilt ja als treibende Kraft im Digitalen Marketing und habe Print dabei nie ausgeklammert.

Trotzaltem gelte es noch Vorbehalte aufzulösen, und auch zu überdenken, wie sich Print-Betriebe als Partner für Omnichannel-Lösungen besser auf die Sprache und Denkweise von Digital-Marketing-.Experten in den Unternehmen einstellen können. 

Das Gespräch von Jacob Aizikowitz mit Andreas Weber wird in Kürze auf INKISH.TV publiziert. Zuvor aber der Hinweis auf den lesenswerten Diskussionsbeitrag von Jacob Aizikowitz mit der Überschrift: „Why is Print Not Frequently Used in Enterprise Marketing?“, publiziert von American Printer Ende Oktober 2020.   

Link zum vollständigen Gespräch via INKISH.TV (mit Untertiteln)