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KURZ, Götz + Müller und Jägermeister präsentieren nachhaltige Etikettenproduktion

KURZ arbeitete mit Mast-Jägermeister SE und Götz + Müller GmbH an einem projekt zur Schaffung nachhaltiger Etiketten zusammen, das das gemeinsame Ziel widerspiegelt, eine praktische Kreislaufwirtschaft im grafischen Sektor voranzutreiben. Der Getränkehersteller stellte das Team vor die Herausforderung, ein Etikett zu entwickeln, das die unverwechselbare Markenästhetik von Jägermeister beibehält und gleichzeitig die Umweltbelastung in jeder Produktionsphase reduziert.

Um diese Anforderung zu erfüllen, wählten die Partner KURZs glänzendes Gold KPS slim 2.0 für die Veredelung. Das Material besitzt einen Träger, der von den standardmäßigen 12 Mikrometern auf nur 6 Mikrometer reduziert wurde, was den Ressourcenverbrauch sofort senkt, während das hochwertige Finish erhalten bleibt, das von einer globalen Premium-Marke erwartet wird. Die Dekoration wurde mittels eines Kalttransferverfahrens aufgebracht, einer Methode, die den Energieverbrauch und Materialabfall im Vergleich zu herkömmlichen Techniken minimiert.

Die Zusammenarbeit wurde im Rahmen der Nachproduktion durch den Einsatz des RECOSYS 2.0 Recyclingsystems von KURZ erweitert. Nach der Etikettenherstellung gesammelte Trägerrückstände wurden in RECOSYS rPET umgewandelt, ein sekundäres Rohmaterial, das sich für Anwendungen wie neue Trägerfolien, Garne und Sekundärverpackungen eignet, einschließlich technischer Textilien, die in der Automobil- und Industriebranche verwendet werden.

Durch die Integration von materialreduzierter Veredelung, energieeffizienter Verarbeitung und einem funktionalen Recyclingkreislauf zeigt das Projekt, wie Nachhaltigkeit in einen Verpackungs-Workflow eingebettet werden kann. Für KURZ und seine Partner bestätigt die Initiative, dass hochwertige Veredelungen nun sowohl visuelle Wirkung als auch greifbare Umweltnutzen liefern können.

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