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Metsä Group beschleunigt mit F&E".

Im Jahr 2020 starteten Metsä Group, Fortum und Business Finland ein umfangreiches Forschungs- und Entwicklungsprogramm, das Projekt ExpandFibre. Ziel war es, die Forschung und Entwicklung von bioprodukten auf Holz- und Strohbasis zu beschleunigen. Das Programm dauerte vier Jahre und endete letzten August. Während seiner aktiven Phase schuf das Programm ein Innovationsökosystem mit mehr als hundert Partnern.

Die positiven Auswirkungen des Programms sind jetzt bei der Metsä-Gruppe sichtbar. ExpandFibre umfasste insgesamt 35 öffentlich geförderte Projekte und 108 Organisationsmitglieder, darunter sowohl große als auch kleine Unternehmen aus Industrie und Dienstleistungsproduktion, Universitäten, Forschungsinstitute, Verbände und Risikokapitalgeber. Etwas weniger als ein Fünftel der Organisationen stammen aus dem Ausland. Das Hauptziel des Programms war es, Akteure der Branche zusammenzubringen, um Innovationen zu generieren.

Forschungen, die im Rahmen des Programms durchgeführt wurden, haben die Expertise des Faser- und Bioproduktsektors in Universitäten und Forschungseinrichtungen sowie in mit ihnen kooperierenden Unternehmen vorangebracht. Es wird prognostiziert, dass neue kommerzielle Produkte in 5–10 Jahren auf dem Markt sein werden. Metsä Group agierte im ExpandFibre-Projekt als führendes Unternehmen auf dem globalen Markt.

Das ExpandFibre-Programm hat der Metsä Group nicht nur wertvolle Lektionen über das Ökosystem gebracht, sondern auch greifbare Ergebnisse erzielt: Die Entwicklung von Kuura-Textilfasern, Muoto-faserbasierten Verpackungsprodukten sowie Karton- und anderen Faserprodukten hat im Verlauf des Projekts erhebliche Fortschritte gemacht. Neue biobasierte Barrierekartons stehen kurz vor der Einführung, und es wurden mehrere neue Verpackungsdesigns vorgestellt, die natürliche Ressourcen schonen. Die Kuura- und Muoto-Projekte sind von den Phasen Labor, Pilotanlage und Demoanlage zur Vorplanungsphase eines kommerziellen Werks übergegangen. Zukünftige Investitionen in kommerzielle Fabriken zur Herstellung neuer Bioprodukte stehen zwar bereits in Aussicht, aber es gibt noch einiges zu tun.

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