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Der Verdigris-Blog von Laurel Brunner

Vor langer Zeit, als Desktop-Publishing das gesamte Vorstufenland in Aufruhr versetzte, durchlief die Grafikbranche einen gewaltigen Wandel. Es war eine Zeit, in der die Wirtschaftlichkeit der Vorstufe lange Druckläufe und einen sorglosen Umgang mit Abfall rechtfertigte. Es war eine Zeit, in der die Druck- und Verlagsindustrie zu Recht beschuldigt wurde, die Umwelt zu zerstören. Die Druckindustrie wird nach wie vor dafür kritisiert, verschwenderisch zu sein, aber das ist längst keine berechtigte Anschuldigung mehr.

Sobald digitale Daten direkt an einen Bilderbelichter geliefert werden konnten, begannen sich die Umweltaspekte zum Besseren zu verändern. Die bedeutendste Veränderung war die Kosten der Technologie und die Explosion eigenständiger Werkzeuge, die Unternehmen selbst implementieren konnten. Sie brauchten keine teuren Berater, um ihnen zu sagen, welches Seitenlayout-Paket besser war als das andere. Sie konnten beide kaufen und selbst ausprobieren.

Workflow-Steuerung und Effizienzverbesserungen, idealerweise automatisiert, waren der logische nächste Schritt. Als PDF aufkam und schnell zum klaren Favoriten für den Austausch von Dateien innerhalb grafischer Workflows wurde, legten Workflow-Systeme einen Gang zu. Agfas Apogee, jetzt in Version 14, war das erste Workflow-Management-System, das auf PDF basierte und wird heute in so unterschiedlichen Anwendungen wie dem Großformat-Digitaldruck und dem Akzidenzdruck eingesetzt. Wie zu erwarten, integriert es sich gut mit Agfa Asante zur Verwaltung von Großformat-Digitaldruck-Workflows.

Die Konkurrenten von Agfa waren schnell dabei, es ihnen gleichzutun, und das Workflow-Management auf Basis von PDF wurde zu einem wichtigen Treiber in der Vorstufen-Software. Es brachte nachhaltige Verbesserungen der Produktionseffizienz und der Abfallwirtschaft. Heute gibt es Workflow-Management-Tools in so ziemlich allen Preisklassen. Sie unterscheiden sich in Umfang und Kosten, aber alle verfolgen das Ziel, die Vorstufenproduktion effizienter, schneller und weniger verschwenderisch zu gestalten. Wenn es um Offset geht, nach wie vor die weltweit beliebteste Technologie für den Druck, ist Kodak Prinergy der führende Anbieter über alle Drucktechnologien hinweg. Dieses System ist ein gutes Beispiel dafür, wie Workflowsysteme die Nachhaltigkeitsperformance von Unternehmen verbessern können.

Systeme wie Prinergy, Apogee und Heidelbergs Prinect verwalten alles von der Überprüfung eingehender Daten bis hin zur Aussignierung und dem Proofing, mit Online-Support und -Engagement für Kunden, bis hin zur Plattenherstellung. Und wie vor Jahren liefern diese Systeme immer noch Nachhaltigkeitsvorteile, vor allem durch zunehmend ausgefeilte Automatisierung. Das kürzlich veröffentlichte Kodak Prinergy 11.5 verwendet beispielsweise regelbasierte Automatisierung (RBA), die im Wesentlichen das klassische If-Then-Modell verwendet, das im Computer-Code genutzt wird. Wenn z.B. ein eingehendes PDF die Preflight-Prüfung nicht besteht, dann wird es abgelehnt. Unsere Branche verwendet dieses Modell seit vielen Jahren, um Workflow-Prozesse zu initiieren und zu verwalten. Fügt man Künstliche Intelligenz hinzu, erhält man ein insgesamt effizienteres und leistungsfähigeres System. Das bedeutet mehr Prozesskontrolle und somit eine verbesserte Nachhaltigkeit, und das ist das Ziel von Systemen wie Prinergy 11.5.

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Dieser Artikel wurde erstellt von derVerdigris-Projekt,eine Brancheninitiative, die das Bewusstsein für die positiven Umweltauswirkungen des Drucks schärfen soll. Dieser wöchentliche Kommentar hilft Druckunternehmen, sich über Umweltstandards auf dem Laufenden zu halten und zeigt, wie umweltfreundliches Geschäftsmanagement dazu beitragen kann, ihre Gewinne zu verbessern. Verdigris wird von den folgenden Unternehmen unterstützt: Agfa GraphicsEFI,Fespa,FujifilmHPKodak,MiraclonRicohUnity PublishingundXeikon.

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