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Sappi Europe kündigt eine weitere Preiserhöhung für grafisches Papier an, da der Margendruck zunimmt

Sappi Europe hat eine weitere Runde von Preiserhöhungen für sein grafisches Papierportfolio angekündigt, nachdem das Unternehmen bereits zuvor die Grafikpapierprodukte mit Wirkung zum 16. März 2026 kommuniziert hatte. Für Lieferungen ab dem 15. April 2026 steigen die Preise um 40 € pro Tonne für alle gestrichenen holzhaltigen Rollen und um 50 € pro Tonne für alle holzfreien Produkte, was für Käufer, die sich bereits an höhere Papierkosten im gesamten Segment anpassen, zusätzlichen Druck bedeutet.

Es heißt, der Schritt sei zunächst an die Wirtschaftlichkeit des Geschäfts selbst gekoppelt, wobei darauf hingewiesen wird, dass die zugrunde liegende Rentabilität von grafischem Papier über zu lange Zeit zu schwach geblieben sei. In Sappis Worten: „Die Wiederherstellung einer gesunden Margenposition ist unerlässlich, um die langfristige Kontinuität, Qualität und Zuverlässigkeit der Versorgung sicherzustellen“, wodurch die jüngste Erhöhung aus seiner Sicht unvermeidlich wird. Diese Einordnung stellt die Anpassung nicht als kurzfristige kommerzielle Taktik dar, sondern als Teil eines umfassenderen Bemühens, die Marge in einem Markt wieder aufzubauen, der weiterhin unter strukturellem Druck steht.

Sappi verwies auch auf zunehmende Unsicherheit über den eigenen Geschäftsbetrieb hinaus und erklärte, dass die sich entwickelnde Lage im Nahen Osten beginne, die Kostenvolatilität in globalen Lieferketten zu treiben. Das Unternehmen teilte mit, dass vorübergehende Zuschläge weiterhin eingeführt werden könnten, falls sich die Bedingungen verschlechtern, und behielt sich außerdem das Recht vor, Preise erneut zu überprüfen, sollten sich die Marktbedingungen wesentlich ändern. Kunden werden von Sappi Europes Vertriebsorganisation einzeln kontaktiert, um die Umsetzung zu besprechen, und für Druckereien, Verlage und Papierhändler ist die Botschaft klar, dass die Preise für Grafikpapier in Europa mit Blick auf das zweite Quartal 2026 weiterhin unbeständig bleiben.

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