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Smithers berichtet, dass mehr als 1.000 US-Druckunternehmen durch die Auswirkungen der Zölle gefährdet sind.

Ein neues Whitepaper der globalen Druckindustrie-Forscher von Smithers warnt davor, dass bis 2030 mehr als 1.000 US-Druckunternehmen aufgrund von zollbedingten Störungen schließen könnten. “Impact of Tariffs on Printing,” prognostiziert, dass der US-Druckmarkt um bis zu 6,4 % schrumpfen könnte, wobei der Gesamtverbrauch je nach Zollszenarien auf bis zu 78,6 Milliarden Dollar sinken könnte. Es wird erwartet, dass kommerzieller Druck und Buchdruck die stärksten Rückgänge verzeichnen, während der druckbezogene Verpackungsbereich aufgrund der anhaltenden Nachfrage aus dem E-Commerce und dem Lebensmittelsektor widerstandsfähiger bleibt.

Smithers’ Analyse hebt hervor, wie Zölle auf importierte Rohmaterialien wie Papier, Tinten und Druckplatten höhere Kosten für US-Hersteller verursachen könnten, was durch einen Mangel an inländischer Kapazität kurzfristig verschärft wird. Der Bericht stellt außerdem fest, dass US-Drucker möglicherweise Strategien wie Reshoring, regionale Hubs und eine Diversifizierung der Beschaffung über China hinaus anwenden müssen, um Handelsrisiken zu managen. Südostasien und Lateinamerika werden als aufstrebende Alternativen im Rahmen des „China Plus Eins“-Ansatzes identifiziert, der zunehmend von globalen Marken und Konvertern bevorzugt wird.

Mit einem prognostizierten globalen Druckbedarf von 355,2 Milliarden US-Dollar bis 2030 unterstreichen die Ergebnisse von Smithers, dass die Auswirkungen über die Grenzen der USA hinausreichen und dass auch Exportmärkte für gebrauchte Bogenoffset-Anlagen betroffen sein könnten. Druckereien und Lieferanten müssen strategisch handeln, um die sich ändernden Handelsbedingungen zu meistern und langfristige Rückgänge zu vermeiden. Das vollständige Whitepaper ist jetzt über Smithers verfügbar.

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