Der European Printing Ink Association veröffentlichte eine Stellungnahme, in der er wachsenden Druck auf die Lieferkette hervorhob, der den Farbsektor betrifft, da geopolitische Spannungen im Nahen Osten globale Logistik- und Energiemärkte stören. Versandverzögerungen auf wichtigen Routen wie der Straße von Hormus, kombiniert mit Umleitungen um das Kap der Guten Hoffnung, verlängern die Transitzeiten für wichtige Rohstoffe um bis zu zwei Wochen, während Frachtkosten und Versicherungsprämien weiter steigen.
Gleichzeitig erhöhen steigende Ölpreise die Kosten petrochemischer Derivate, die in der Tintenproduktion verwendet werden, darunter Lösungsmittel, Harze, Bindemittel und Additive. Diese Belastungen werden durch steigende Energiekosten noch verstärkt, da sich Schwankungen auf den globalen Märkten allmählich auf die Strom- und Gaspreise für Produktionsbetriebe auswirken. Störungen im Luftfrachtverkehr tragen ebenfalls zu höheren Logistikkosten und einer geringeren Flexibilität in den Lieferketten bei.
EuPIA betonte, dass die Branche diese Herausforderungen aktiv durch widerstandsfähige Beschaffungsstrategien und fortlaufende Innovationen bei nachhaltigen Materialien angeht. Direktorin Cornelia Tietz merkte an, dass die Organisation in engem Austausch mit Mitgliedern und Partnerverbänden steht, um Entwicklungen zu beobachten und die Versorgungssicherheit zu unterstützen. Die Situation unterstreicht die Verwundbarkeit globaler Lieferketten und verdeutlicht zugleich die Notwendigkeit von Anpassungsfähigkeit und langfristiger Resilienz im Druckfarben-Sektor.
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