Der deutsche Spezialpapierhersteller Feldmuehle GmbH hat Insolvenz in Eigenverwaltung angemeldet und führt nicht tragbare Steigerungen der Energie- und Rohstoffkosten als Hauptgrund für diese Entscheidung an. Trotz der Umsetzung umfassender Maßnahmen zur Verbesserung der operativen Effizienz bis 2025 meldete das Unternehmen, dass die variablen Kosten weiterhin schneller stiegen als die Einnahmen, wodurch die Rentabilitätsziele unerreichbar wurden. Am 26. Mai 2025 reichte Feldmuehle einen Insolvenzantrag beim Amtsgericht in Pinneberg ein und agierte gemäß den Abschnitten 270 und 270b der deutschen Insolvenzordnung.
Andreas Romey von Eckert Rechtsanwälte Steuerberater wurde zum vorläufigen Verwalter ernannt und wird die Unternehmensführung überwachen und die finanzielle Lage beurteilen. Feldmuehle plant, den Restrukturierungsprozess zu nutzen, um die Rentabilität wiederherzustellen und die langfristige Wettbewerbsfähigkeit zu sichern. Das Unternehmen mit Sitz in Uetersen bei Hamburg beschäftigt rund 200 Mitarbeiter und produziert jährlich mehr als 80.000 Tonnen Papier, wobei es sich auf Etiketten- und flexible Verpackungspapiere spezialisiert. In ihrer öffentlichen Erklärung äußerte sich Feldmuehle optimistisch in Bezug auf die Zukunft und bekräftigte ihr Engagement für Nachhaltigkeit und Innovation im Papiersektor.
Einloggen
Neuer Nutzer? Anmelden
Passwort zurücksetzen
Anmelden
Bestehender Nutzer? Hier einloggen
Hier einloggen
Passwort zurücksetzen
Bitte geben Sie Ihre registrierte E-Mail-Adresse ein. Sie erhalten einen Link zum Zurücksetzen Ihres Passworts per E-Mail.
Neuer Nutzer? Anmelden
Currency Exchange Graph