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Print und Rembrandt als Traumpaar

Print als einzigartiger Bestandteil unserer Kultur und des Miteinanders

In den Niederlanden setzt man sich schon lange und sehr erfolgreich mit digitalen Print-Innovationen auseinander. 

Einer der Meilensteine ist das „The Next-Rembrandt-Projekt“. In Referenz und tiefster Ehrfurcht vor dem Maler und Druck-Kunst-Meister Rembrandt wurde gezeigt, wie ein idealtypisches Bildwerk als Synthese seines Gesamtschaffens und Lebenswerkes mit modernster Digital-, 3D- und hochspezialisierter Inkjet-Digitaldrucktechnik manifestiert werden kann. 

Nunmehr prescht das Rijksmuseum in Amsterdam voran. Per Großformat-Digitaldruck wurden Meisterwerke, insbesondere Rembrandts vier auf fünf Meter großes Gemälde „Nachtwache“, vollendet reproduziert. Und im rahmen des Projekts #NACHTWACHTONTOUR auf die Reise geschickt.

Ziel sind Seniorenheime, um dort für rund acht Tage die Bewohner (die seit Monaten in Isolation leben) mit einer eigens für sie zusammengestellten Ausstellung zu erfreuen. Motto: Können wir nicht ins Museum, kommt das Museum zu uns! Und sogar das Transportfahrzeug wurde bedruckt, um auf die Aktion, ihre Initiatoren und Sponsoren aufmerksam zu machen. Eine wirklich herausragende Idee, die sofort auch in Deutschland bei TV-Medien Beachtung fand. 

Mein Fazit: Schöner kann man den Nutzen von Print nicht zeigen. Print ist und bleibt Bestandteil unsere Kultur und unseres gesellschaftlichen Lebens. Gerade auch in Corona-Zeiten.


Bilder: Screenshot aus ARD MOMA-Bericht vom 15. September 2020

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